Simon hat seine Ausbildung in Nürnberg absolviert. Nun, zurück im Norden, arbeitet der 26-jährige als Fotograf bei einem Händler für Outdoor-Ausrüstung. Neben seiner Arbeit im Studio verbringt er seine Zeit gern draußen, im Wald und am Lagerfeuer.

Das Erste was Simon von der Freedom sah waren Tür und Luke des vorderen Aufbaus. „Die wurden mir zum Restaurieren und Nachbauen vorbeigebracht“. Den Rest des Schiffes sah er dann auf der Werft in Wladyslawowo. Nach einer langen und nervenaufreibenden Fahrt, die sein Auto fast nicht überlebt hätte, sorgte der Anblick bei ihm für ein wahres Hochgefühl. „An so einem Projekt, von dem viele träumen, mitarbeiten zu dürfen ist ein Privileg sondergleichen.“

Nach den Arbeiten auf der Werft kümmert er sich um Texte, Bildredaktion und, wie sollte es anders sein, alles rund um Fotografie, Bildbearbeitung und Fotomontagen. Ein Ergebnis seiner Bemühungen seht und lest ihr hier. „Es ist schon komisch sich in einem Text selbst zu zitieren“, sagt der Medienallrounder und zuckt mit den Schultern.

Die Fahrt mit der Freedom von Polen nach Kiel war Simons bisheriges Highlight. Neben dem Sturm in Wladyslawowo und einem wunderschönen Sonnenaufgang inklusive Regenbogen in der Pommerschen Bucht bleibt ihm vor allem ein Moment in besonderer Erinnerung. Sichtlich berührt erzählt er: „Als wir die Hörnbrücke passierten, wo Supporter und Freund:innen schon warteten und wir endlich Zuhause waren, hatte ich Tränen in den Augen.“

Jetzt hofft er auf baldige Eröffnung des Bistros und freut sich auf viele weitere Feuchte-Augen-Momente.