Sammy hat ihre Ausbildung in Nürnberg absolviert. Nun, zurück im Norden, arbeitet die 27-jährige als freischaffende Fotografin. Neben ihrer Arbeit im Studio verbringt sie ihre Zeit gern draußen, im Wald und am Lagerfeuer.

Das Erste was Sammy von der Freedom sah waren Tür und Luke des vorderen Aufbaus. „Die wurden mir zum Restaurieren und Nachbauen vorbeigebracht“. Den Rest des Schiffes sah sie dann auf der Werft in Wladyslawowo. Nach einer langen und nervenaufreibenden Fahrt, die ihr Auto fast nicht überlebt hätte, sorgte der Anblick bei ihr für ein wahres Hochgefühl. „An so einem Projekt, von dem viele träumen, mitarbeiten zu dürfen ist ein Privileg sondergleichen.“

Nach den Arbeiten auf der Werft kümmert sie sich um Texte, Bildredaktion und, wie sollte es anders sein, alles rund um Fotografie, Bildbearbeitung und Fotomontagen. Ein Ergebnis ihrer Bemühungen seht und lest ihr hier. „Es ist schon komisch sich in einem Text selbst zu zitieren“, sagt die Medienallrounderin und zuckt mit den Schultern.

Die Fahrt mit der Freedom von Polen nach Kiel war Sammys bisheriges Highlight. Neben dem Sturm in Wladyslawowo und einem wunderschönen Sonnenaufgang inklusive Regenbogen in der Pommerschen Bucht bleibt ihr vor allem ein Moment in besonderer Erinnerung. Sichtlich berührt erzählt sie: „Als wir die Hörnbrücke passierten, wo Supporter und Freund:innen schon warteten und wir endlich Zuhause waren, hatte ich Tränen in den Augen.“