Marc hat schon so einiges gemacht. Er ist gelernter Industriekaufmann und arbeitet zurzeit neben seinem Studium zur sozialen Arbeit in der Kieler Wohnungslosenhilfe.

An Bord der Freedom war der 24-jährige das erste Mal mit Jens, der versuchte, ihn von der verrückten Idee zu überzeugen ein Schiff zu kaufen. Am Anfang war das für Marc noch ein abwegiger Gedanke, doch nachdem er das erste Mal die Freedom betrat und sich mit Jens das Innere anschaute war es um ihn geschehen. Zusammen überlegten die beiden wie so etwas umsetzbar wäre. Nach einiger Zeit war klar, dass dies nur als Gemeinschaft funktioniert und so wurde im Freundeskreis und darüber hinaus herumgefragt, bis sich ein kleiner Haufen verrückter Visionär*innen um die Freedom scharrte.

Die Zeit auf dem Trockendock bleibt Marc in besonderer Erinnerung: „Wenn ich darüber nachdenke, wie viele coole Menschen sich für so eine verrückte Idee ihre Hilfe anboten und auf den langen Weg nach Wladyslawowo machten ist das schon beeindruckend. Und noch viel schöner ist es, dass viele noch immer dabei sind und sich eine tolle Gemeinschaft gebildet hat!“
In dieser Gemeinschaft kümmert sich Marc vor Allem um die Finanzen und organisatorisches und hält mit viel Humor die Motivation oben.

Das größte Highlight war für Marc bisher die verrückte Überfahrt nach Wladyslawowo, die sowohl auf See, als auch an Land ein riesengroßes Abenteuer war. „Mit der runtergerockten Freedom tatsächlich auf See zu sein war schon einmalig und mit einer Art Aufbrichstimmung verbunden, wodurch die Lust auf dieses Projekt immer größer wurde.“

Marc freut sich schon riesig auf Mo’s leckere Speisen, Musik und gemeinsame Abende an Deck der Freedom: „und n‘ büschn durchatmen wär dann auch nicht schlecht.“