Die gebürtige Ostholsteinerin lebt seit 2014 in Dresden wo sie im Bildungsbereich tätig ist und junge Menschen mit Behinderung im Ausbildungsprozess unterstützt.
Seit Corona streift die leidenschaftliche Lacrossespielerin viel in der Dresdner Heide umher. Für sie kann die Sächsische Schweiz aber nicht mit der Ostsee mithalten.
Rini hat auf der Werft in Wladyslawowo fleißig mit angepackt. Für sie war es ein großartiges Gefühl zu sehen, dass eine Gruppe junger Menschen für eine gemeinsame Idee Zeit, Arbeit und Herzblut investiert und so die Freedom wieder instandsetzt. Die gemeinsamen Abende an Deck, nach stundenlangem Schrubben, Schleifen und Malen waren Rinis Highlights: „Die Gemeinschaft ist das Beste an der Freedom.“
Zurzeit unterstützt Rini die Freedom von Dresden aus. Mit viel Distanz und nicht weniger Liebe zum Projekt bringt sie Ideen und Know-How rund um Kampagnen und Kooperationen ein.
Vom Leben auf See muss Rini aber wohl Abstand nehmen: Bei der ersten Ausfahrt der Freedom aus dem polnischen Werfthafen erwischte sie die Seekrankheit. Die vier Stunden bis zur Rückkehr verbrachte sie an der Reling. Bei hohem Wellengang warf sie laut eigener Schätzung mindestens 65% ihrer Seele über Bord. „Da half auch das stundenlange, verkrampfte Starren auf den Horizont nichts“. Ihre Leidenschaft für das Projekt ist aber weiterhin ungebrochen und so verbreitet Rini die Geschichte der Freedom an Land.